Das Hotel allgemein (Note: 2):
Der Royal Scotsclub eignet sich für Leute, die schottische Traditionen schätzen und kein Problem mit dem Dresscode "at any time allowed: Jeans, Shorts and T-Shirts" haben. Es gibt zwei Eingänge, einen für Mitglieder und einen für normale Gäste. Im Club selbst gibt es zahlreiche Räume, die nur den Mitgliedern vorbehalten sind. Der Club wird mit 4 Sternen bewertet, die Einstufung ist in Ordnung mit kleinen Abstrichen. Die Damen und Herren an der Rezeption sprechen "Scotts", man muss sich halt reinhören.
Lage und Umgebung des Hotels (Note: 2):
Der Royal Scots Club liegt in der Neustadt von Edinburgh am Abercromby Place, gleich um die Ecke befindet sich eine Bushaltestelle, bis zur Princess Street sind es zwei Stationen. Wir sind meistens gelaufen und haben die Queen Street (National Portrait Gallery) und die George Street (Hard Rock Café Edinburgh) überquert und immer mal nach hinten geschaut und einen Blick aufs Meer erhascht, bzw. auf den Firth of Forth.
Service des Hotels (Note: 1):
Wenn man sich an die Regeln des Hauses hält und ab 17.00h nicht mehr ohne Jacket und Krawatte durch öffentliche Räume läuft (die Ladys entsprechend angepasst), dann wird man sehr höflich und zuvorkommend behandelt. Man hat uns gesagt, dass die Teatime im Haus immer ausgebucht ist, obwohl sie 9 GBP pro Person kostet.
Gastronomie des Hotels (Note: 1):
Das Frühstück war echt schottisch, man konnte zwischen Porridge, Eiern (gekocht, gerührt und gebacken), Würstchen, Haggis, frischem Obst, Joghurt, Cerealien etc. wählen und wurde am Tisch bedient. Das Geschirr war mit dem Königlichen Wappen versehen, und bedeutende historische Persönlichkeiten schauten von den Ölgemälden aus zu. Der Kontrast zwischen dem Pubbesuch am Vorabend und dem Frühstück im Club konnte nicht größer sein.
Die Zimmer des Hotels (Note: 2):
Wir hatten ein Familienzimmer mit einem Kingsizebed und zwei Einzelbetten, schönen Tapeten an den Wänden (an einigen Stellen etwas fleckig), einem begehbaren Schrank und schönen Sesseln, die aussahen, als wären sie aus dem Blaire Castle entwendet worden. Wir trauten uns kaum, sie zu nutzen. Im Bad gab es Energiesparlampen und natürlich keine Mischbatterie am Waschbecken, dafür ganz antike Wasserhähne für kaltes und warmes Wasser. Die Dusche ließ allerdings keine Wünsche offen.