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Die Einreise in die USA ist durch die ESTA Bestimmungen nun wirklich einfach. Es waren keine Warteschlangen und ewige einzelne Befragungen mehr.
Geld: es gibt keine Wechelstuben und offensichtlich auch keine Banken mehr, die Geld wechseln.
Auch nicht an den Flughäfen oder in den Hotels. Dafür gibt es überall - auch an den Tankstellen und z. Teil in den kleinsten Läden ATM Maschinen, die einem mit der Kreditkarte Geld wechseln. Man benötigt allerdings den Geheimcode - dann ist es kinderleicht.
In SFO haben wir nur im Chinatown versteckt einen Geldwechsler gefunden. Sehr zeitaufwendig und nicht empfehlenswert.
Fliegen: Achtung: einen Koffer abzugeben am Check kostet USD 25 - nur bis 20kg! Danach kostet es nochmals USD 100. Die Amerikaner gehen mit den Koffern zum Check in.
Resultat: wenn 30% der Passagiere eingecheckt haben, sind alle Ablagen voll. Dann bekommt man seine Koffer entgegengenommen und kostenlos transportiert.
Man kommt sich richtig dumm vor, wenn man seinen Koffer aufgeben hat! Die Flughäfen sind ansonsten nicht gerade auf dem neuesten Stand und durch die Teppiche wahnsinnig ungepflegt bis verdreckt. Las Vegas z. b. bei der Ausreise sitzt der Paßkontolleur an einem 1-Mann Tischchen und macht mit dem Bleistift sein Häckchen. Er hat keine Überprüfungsgeräte etc.!
Mietwagen: sind hervorragend organisiert - mit Busanbindungen. Aber es gibt kein Hol- oder Bringservice zum Hotel oder irgendsonsteinen Service. Entweder man erhält einen Autoschlüssel am Counter oder man darf sich das Auto selbst aussuchen - Schlüssel steckt!
Manchmal kann man sich auch einfach die Wagentype nehmen die gefällt. Aber niemand erklärt Ihnen die Besonderheiten eines Wagens. Z. Teil können Sie auch nicht die Abholstation vor Ort wechseln. Abgabe erfolgt genauso problemlos. Sie erhalten die
Computerbestätigung, dass alles in Ordnung ist! Die Autos waren jeweils im hervorragendem Zustand. Da wir hier "allinclusive" gebucht hatten, wurden wir auch nicht mit Zusatzversicherungen belästigt. Buchen Sie lieber großzügig die Dauer des Mietwagens, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ein extra Tag geht irrsinnig ins Geld - teilweise mit einer Wochenmiete gleichzustellen.
Stromleitungen: sind enorm schlecht verlegt, d. h. richtig durchhängend und beim geringsten Sturm defekt. Jeder kann die Leitungen unterbrechen, da sie z. T. nicht einmal 1,5m über der Erde sind und die Pfosten instabil bis schief. Von SFO bis Santa Barbara konnten wir weder Tanken noch einen Kaffee erhalten an einem schönen Sonnentag! Wegen Stromausfall.....
Straßen/ Highways sind in Kalifornien in einem katastrophalen Zustand. Die Autos können einem richtig leid tun - Spurenwechsel (wenn überhaupt möglich) macht selten einen Sinn!
Man merkt sofort wenn man in Arizona oder Nevada ist. Auch die Beschriftung der Straßen ist z. T. wesentlich besser.
Beschilderung: Verbotsschilder wie im Urwald! Aber Entfernungsangaben oder auch die Straßennummern fehlen überwiegend. Oder z. T. so mangelhaft, dass man selbst kalkulieren muss , ob jetzt zu wechseln/abzufahren ist oder nicht. Eine zweite Ankündigung kommt nicht, noch die präzise aus- bzw. Abfahrt. Angabeschilder über die Freeways gibt es nur für die örtlichen Abbiegungen. Z. B. wir fanden unsere gewünschte Straße angezeigt, wußten aber nicht, ob wir noch in Boulder oder schon in Las Vegas sind. Hier war alles beleuchtet, aber ansonsten ist eine Fahrt ab Dunkelheit nicht zu empfehlen wenn man sich nicht auskennt.
Geschwindigkeit: diese wird laufend angezeigt. aber halten tut sich niemand daran. Wir haben einam einen Polizeiwagen gesehen! No.1 von SFO - Santa Barbara herrliche Küstenstraße direkt am Pazifik entlang. Das stürmische Wasser gibt malerische
und schillernde Farben, viele groteske Felsformationen im Wasser. Keine Strände, viele Ausbuchtungen zum Fotografieren. Kaum Raststätten und Tankstellen. Teilweise keine
Überholmöglichkeiten, sehr viele Baustellen und dadurch Wartezeiten. Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand und wir teilweise nun ausgebessert.
Beleuchtung: wir sind um 17:00 in Monterey angekommen. Keine Straßenbeleuchtung - Geschäfte bereits geschlossen. H- oder Motels nicht zu finden keine Beschilderung.
Die neue Fishermans Wharf ist eine Rettung (findet man wenn man die richtige Himmelsrichtung hat!), beleuchtet, Interkontinental Hotel (das muss man in Deutschland gebucht haben, der Preis vor Ort ist irrsinnig!) gute Geschäfte, Bars und Restaurants in dieser einen Straße am Meer!
Monterey selbst enttäuschend. So viele Hunde haben wir nirgends mehr gesehen. Wenn man sich nur eine Straße von der Hauptstraße entfernt, kommt einem das kalte Grausen!
So etwas von wirren und auswuchernden Stromleitungen und Hütten (keine Straße mehr)kann man sich nicht vorstellen. Und das in den USA! Kein Zuwanderungsproblem hier etwa.....
Carmen wiederum entzückend. gepflegt, bergig, alles Grün und viele Blumen, idyllisch, vornehm. Die Missionsstation allerdings bräuchte etwas "Pflege"! Man ist intensiv mit den Souvenirs
beschäftigt.
Santa Barbara ist eine Klein- in der Großstadt. Weitläufig,gefällig bis einladend. Eben und schön für Strandläufe. Man kann am Hafen gut essen.
Getty Museum in Los Angeles: herrliche Anlage und Gebäude - tolle Aussicht auf das Meer!
Die alten Meister aus Europa sind "in Massen" vertreten und alles in einem fantastischem Zustand! Man sieht wo das Geld zwischen den Kriegen war. Man konnte sich alle Künstler
und Werke leisten! Absolut ein MUSS!
Santa Monica: wieder kaum Straßenbeleuchtung, sehr altmodisch bis richtig dreckig. "Komische" Hotels. Toll natürlich die untere Strandlage mit den herrschaftlichen
Villen. Für den Besucher wird da kaum etwas geboten.
Palm Springs: eine fast verträumte - aber doch amerikanische Anlage. Netter kleiner Innenbezirk mit allem was man so sucht. Das schönste sind natürlich die warmen Pools das ganze Jahr über durch Thermen. Die umgebenden Berge sind mäjestätisch - von der Wüste (in der tausende Windräder stehen!) merkt man außer im Sommer nichts.
Nationalpark Joshua Tree: sehr gepflegter kleiner Park - absolut sehenswert. Dann durch die Wüste (Achtung: die Abbiegung muss man schon sehr genau auf der Karte sehen - vor Ort kaum ein Hinweis. Auch dann auf der geraden Straße keine Straßennummer. Ambois + Exeter sind gerade einmal 3 Häuser. Unbedingt planen bis nach Needles durchzufahren. Hotels, Tankstellen + Restaurants vorhanden.
Williams: so stellt man sich auch heute noch eine Cowboystadt vor. z. Teil keine befestigten Straßen. Von hier aus kann man mit dem Zug zum Grand Canyon fahren an einem Tag.
Sedona: die Zufahrten zu dieser Touristenanlage sind atemberaubend und absolut nicht zu verpassen. Es liegt etwas abseits. Der Ort herrlich angelegt, gepflegt und absolut nicht kitschig! Fanden mitten im Ort das schönste Hotel mit einer atemberaubenden Aussicht vom Balkon oder auch der Eingangstüre. Sonnenuntergang ein Traum - nachts absolute Ruhe. Hier sollte man eine Reisepause einlegen, denn die Umgebung bietet sehr viel. lohnend.
Grand Canyon Süd: der Norden war schon geschlossen (Dezembar und auch im Süden lag schon Schnee). Man sollte die ganze Seite abfahren. ALLE Einbiegungen geben einen einmaligen Blick in den Canyon, seine Tiefe, Ausdehnung und die Farbenpracht der Gesteinsschichten. Für Wanderer genügend Möglichkeiten bis zur Sohle zu gehen.
Man muss nicht im Canyon übernachten. An der Ausfahrt wird alles geboten.
Hoover Damm: von Las Vegas kommend findet man die Zufahrt kaum. Auch dann um den Damm herum ist nichts beschildert - keiner kann einem eine Auskunft geben.
Als Europäer findet man ihn nicht so überwältigend wie Amerikaner ihn gerne beschreiben.
Hotels allgemein: irgendwie sind bestehende Hotels in dem 60-70er Charme stehen geblieben, mit den dementsprechenden Auswirkungen. Aber die technischen wie sanitären Anlagen waren alle - wie irgend möglich - auf dem neuesten Stand. Es hat immer
alles funktioniert und man konnte heizen, z. T. war auch vorgeheizt. Fast immer waren die Wäsche und Matratzen hervorragend. Überall benutzt man nur noch Energiesparlampen. Auf digitales Fernsehen hatte niemand umgestellt.
Internetzugang funktioniert nicht überall, da man z. B. nicht popup installiert hat.
Nationalparks: die Eintritte kosten min. USD 25 für ein Auto inklusiv Insassen. Eine Jahreskarte zu € 80 (nur in D erhältlich!) lohnt sich sehr schnell! diese kann auch von einem zweiten - völlig unabhängigen - Besucher verwendet werden.
Ursula Haertel
Transglobal Reisen siehe Bericht über SFO + Las Vegas + Carnival Cruises
www. transglobal-gruenwald.de
089 6412804
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