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27.05.2012

Reisebericht Kapverden

Autor
Erstellt am
08.02.12 um 23:17 Uhr
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Ich berichte über die Erfahrungen meiner Kundin, die im Oktober / November 2011 verschiedene Inseln der Kapverden bereist hat.
- Sal, der große Sandkasten der Kapverden, auf welcher man Salzfelder und das Blue Hole besuchen kann. Eine sehr trockene, sandige und windige Insel.
- Santo Antao, die zweigeteilte Insel, die auf der einen Seite sehr grün und auf der anderen eher karg ist. Nur mit der Fähre von Sao Vicente aus zu erreichen.
- Sao Vicente, eine sehr karge Insel mit einem wunderschönen Hotel in Flughafennähe (Foya Branca).
- Santiago: grün, grün, grün und bergig - die schönste der 4 bereisten Inseln.

Die Bevölkerung ist von der Einstellung her eher afrikanisch angehaucht - man hat es nicht eilig, sondern ist eher gemächlich, fast träge. Sie sind noch nicht besonders mit dem Tourismus vertraut, Fremden gegenüber sehr verschlossen und wirken gelegentlich eher unfreundlich (das gilt i.d.R. nicht für die Hotelangestellten). Sich mit ihnen zu unterhalten gestaltet sich recht schwierig, da i.d.R. ausschließlich creole oder portugiesisch gesprochen wird, Englisch ist nur in manchen Hotels vertreten. Für Einzelreisende sind die Inseln eher nicht zu empfehlen, da es sehr schwierig ist, zur Bevölkerung Kontakt zu bekommen.

Da die Infrastruktur noch in den Kinderschuhen steckt, kommt es häufig zu Stromausfällen, weshalb eine Taschenlampe im Gepäck nicht fehlen sollte. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass bei Stromausfall teilweise auch die Toilettenspülung, die Dusche und das Waschbecken nicht funktionieren.
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