Die Legende erzählt, dass Karl der Grosse nach seiner Krönung zum König der Langobarden 774 in einen Schneesturm geriet und heil davon kam. Aus Dankbarkeit stiftete er das Kloster in Müstair, wofür die Stuckfi - gur in der Kirche Zeugnis ablegt. Als Mönchskloster gegründet, ist es seit dem 12. Jh. ein Frauenkonvent heute leben hier zwölf Benediktinerinnen. Seit 1983 gilt das Kloster als UNESCO Welterbe. Die Klosteranlage vereint 1200 Jahre Geschichte. Die Kirche und der Plantaturm mit seinen Schwalbenschwanzzinnen bilden das charakteristischste Wahrzeichen von Müstair. Die Klosterkirche aus der Gründungszeit (8. Jh.) ist seit 500 Jahren auch Pfarrkirche von Müstair. Sie beherbergt den grössten erhaltenen Freskenzyklus aus dem Früh- und Hochmittelalter. Das Museum befindet sich im Plantaturm, im wohl ältesten Wohnturm (10. Jh.) im Alpenraum. Es erlaubt einen Blick in die Klosterräume, vom Kreuzgang über das gotische Refektorium bis hin zu barocken Zellen. Das Museum ist täglich ausser am 25.12. geöffnet, an Sonn- und Feiertagen nicht vormittags. Museum über Mittag geschlossen. .Der Besuch des Museums sowie die Führungen sind kostenpflichtig. Es kann auch in Euro bezahlt werden.