Recht "unwirtlich" ist das gesamte Bergland im Oman, besonders im Hajar-Gebirge.. Bis zum Teil 3000 Meter hohe Bergen ragen steil empor ; kahl und kaum bepflanzt bzw. bewachsen . Ab und zu gibt es einige richtig grün umwucherte Oasen, die vor allem aus Dattelpalmen und dazwischen liegenden Bananenplantagen bestehen .In solche abgelegenen Bergregionen hat man Bewässerungskanäle - die Falaj - gelegt. Insgesamt durchzieht die unwegsame Bergwelt Omans ein dichtes Netz von über 2000 Wasserkanäle und lässt so sozusagen im "Nichts " kleine grüne Paradiese entstehen . Wir haben einige dieser Paradiese uns angeschaut und staunten nicht schlecht. Die ältesten dieser "falaj " sind fast 2000 Jahre alt. Teilweise verlaufen sie viele Kilometer unter der Erde entlang , überqueren Täler mit Äquadukten..Alles ist eine technische Meisterleistung. Dies wurde gewürdigt , dass man im Jahre 2006 insgesamt 5 solcher omanischen "Falaj"s in die UNESCO -Weltkuturerbe aufgenommen hat.
Besichtigt haben wir den Bewässerungskanal "Falaj Al -Khatmeen " ( er gehört auch zu den 5 ) in der Nähe von Nizwa. Er wird heut genutzt auch noch zusätzlich als öffentliche Badestelle - sogar kleine Häuschen sind da direkt über dem Kanal selbst gebaut worden, um sio den Blicken Anderer beim Baden zu entgegen (siehe Fotos ) .
Oder man nutzt den Kanal als Stelleauch noch zum Wäschewaschen ; auch das konnten wir entdecken. Viel Spass macht vor allem den Kinder das Baden ; sind doch manche Kanäle recht tief und breit genug ,um hier im Wasser zu plantschen .