Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) ist einer der meist besuchten und renomiertesten Orte des Riesengebirges.Der Ort liegt zwischen 715-1310 m über dem Meeresspiegel am Zusammenfluss der Labe (Elbe) und des Dolsky potok. Die Elbe fliesst mitten durch den Ort, wobei sie hier noch wie ein Flüsschen anmutet. Die Elbquelle ist von hier gut zu erwandern, aber dazu später mehr.
Spindlermühle hat ca. 1400 Einwohner, dem gegenüber stehen für Gäste ca. 9000 Hotelbetten bereit.
Der Ort besteht aus den Ortsteilen Prední Labska (Ochsengraben), Labska (Krausebauden), Bedrichov (Friedrichsthal) und Svaty Petr (Sankt Peter). Spindlermühle liegt im Nationalpark Riesengebirge.
Im Winter gehört er zu den bekanntesten Wintersportorten der Tschechischen Republik und wird
auch gern als das "tschechische Aspen "bezeichnet. Das Skiareal umfaßt 5 Sesselbahnen und 11 Schlepplifte.
Die bekannstesten Areale sind Medvedin und Svaty Peter.
Es gibt einen regelmäßigen Shuttlebus zwischen den Skiarealen. Zum Service gehört auch der Ski- und Snowboardverleih.
Im Sommer zieht der Ort Wanderer und Mountainbiker an. Aber auch die Sommerrodelbahn lockt Familien mit Kindern an. Der Aquapark Spindlermühle ist mit seinen 3 Kurvenrutschen, der Bootsrutsche ein weiterer
Anziehungspunkt. Er ist ein Allwetter-Erlebnisbad, wo es auch Enspannungsbecken, Hallenbad,
Sauna und Dampfbad gibt. Weitere Sportmöglichkeiten sind Kegeln, Gleitschirmfliegen, Minigolf,
die Hochseilbrücke, Tennis, Quad fahren.
Uns zog es meist nach Spindlermühle um die Elbquelle zu erwandern. Bei unserem letzten Besuch
allerdings ging kurzzeitig der Lift zum Medevedin nicht. Da der Wetterbericht aber für die nächsten
Tage schlechtes Wetter angesagt hatte, entschieden wir uns , direkt vom Lift aus los zu laufen. Die blaue
Markierung geht bis zur Elbfallbaude. Der Weg führt entlang der Elbe, vorbei am Zusammenfluß
von Weißer Elbe und Elbe. Der Weg ist zunächst schöner Wanderweg der entlang durch Wald und
immer in der Nähe des Flusses. Hier trifft man neben Wanderern auch Mountainbiker. Später wird der Weg immer schmaler und es beginnt der Aufstieg zur Elbfallbaude. Wir waren im Herbst da und die Laubfärbung war einfach phantastisch. Oben angelangt, gab es nur einen kurzen Stop, da der Himmel sich zu zog und der Regen nicht mehr weit schien. Wir nahmen die rote Markierung in Richtung Zlate navrsi.
Die Sicht ins Tal wurde immer schlechter und an der Bushaltestelle Zlate navrsi begann es leicht
zu regnen. Leider kam der Bus erst in 2 Stunden. Also nahmen wir die Fahrstraße nach Horni Misecky.
Auf dem Stück von Horni Misecky nach Spindlermühle regnete es dann in Strömen.
Aber wir kommen wieder,denn schlechtes Wetter kann uns nicht abschrecken.