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19.06.2013

Reisetipp Sachsen in Deutschland

Reiseland: Deutschland
Region: Sachsen
Ort: Schwarzenberg-Erzgeb.
Rubrik: Sehenswertes
erstellt am: 31.05.11
bereits gelesen: 672 mal
Weiterempfehlung: ja

Autor

GLOBUS
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Reisebüro GLOBUS Döbeln
St.Georgenstr.1/ direkt an der Oberbrücke
DE - 04720, Doebeln
Tel.: 03431 - 702719
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Schloss Schwarzenberg

Hoch ragt das Schloss auf einem Felsen über der Stadt! Unterhalb, im Tal des Flüsschens Schwarzwasser kommt man per Schrägaufzug (kostet pro Fahrt pro Person 0,50 ct.) direkt an den oberen Burgberg am Schlosszugang. Rechts gehts in den Schlosshof hinein, links liegt die Stadtkirche. Das Schloss selbst liegt mitten in der Stadt- man ist direkt in der Altstadt.

Wer will kann vorher noch das Schloss direkt umrunden - direkt am Schrägäufzug beginnt der Rundgang; allerdings mit einigen Treppen. Dauer des Rundgangs entlang der Außen-Schlossmauer ca 10- 15 Minuten! Das Schloss selbst mit einem mächtigen Bergfried mittig wurde im 12.Jahrhundert (um 1150) gebaut; immer mal wieder etwas erweitert Urkundlich erwähnt wurde das Schloss (ist eher eine Burg ) erstmals im Jahre 1282. Viele Jahrhunderte herrschte die Familie Tettau hier, diese verarmte dann allerdings so, dass der Besitz in den kürfürstlich-sächsischen überging. Zur Herrschaftszeit des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich und dessen Nachfolgers August wurde das Schloss dann im Jahre 1555 zu einem Jagdschloss umgebaut.

Viel später diente es dann als Amtsgericht und hatte auch mit dem Bergfiried einen mächtigen Kerker und viele Gefangene, von denen eingie sogar hier hingerichtet wurden.... das letzte Henkersschwert ist noch da. Während der Besichtigung (Eintritt 4,-Euro pro Erw.; Inhaber der Sachsen-Schlösser-Jahreskarte haben kostenlosen Zugang ) erfährt man viel zur Geschichte des Schlosses. Es gibt verschiedene Ausstellungen, wobei besonders interessant die zur Entwicklung des Klöppelns im Erzgebirge ist. Natürlich werden auch Klöppel-Spitzen ausgestellt.

Auch uraltes Handwerkszeug ist zu sehen. Als Besichtigungszeit so9llte man ungefähr 1 Stunde einrechnen. Ab und zu "spukt es auch mal im Schloss " ...... dann nämlch, wenn das Schlossgespenst umher schreitet..Termine dazu gibts in der Touristinformation (es ist eine Kinder-Veranstaltung).
Die Räume beherbergt heute auch noch die Volkskunstschule des Landkreises, wo man u.a. auch an Schnitz-und Klöppellehrgängen teilnehmen kann. Man muss sich aber vorher anmelden!

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